FAQ - Fragen und Antworten zum Coronavirus

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Haben Sie noch ungeklärte Fragen zum Coronavirus? Dann können wir Ihnen vielleicht mit diesem FAQ Ihre Fragen beantworten!

Wie verbreitet sich das Virus?

Das Virus verbreitet sich über die Tröpfcheninfektion. Diese Tröpfchen können beim Husten oder Nießen direkt durch das Einatmen aufgenommen werden und das Virus auslösen.

Wieso steigen die Zahlen so rasant an?

Das Virus ist sehr leicht übertragbar. Ein Mensch, der mit dem Coronavirus infiziert ist, überträgt diesen Virus an ca. 2,8 Menschen weiter.

Wie lässt sich die Verbreitung am besten aufhalten?

Die Verbreitung lässt sich am besten durch eine Ausgangsbeschränkung aufhalten, denn je weniger Menschen in Kontakt kommen, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren.

Gehen Sie außerdem nicht zum Arzt, wenn es nicht unbedingt nötig ist!

Wichtig sind außerdem hygienische Maßnahmen wie Händehygiene, Nieß- und Hustetikette, keine Hand geben, nicht ins Gesicht fassen.

Wie wird auf das Virus getestet und gibt es Schnelltests?

Das Virus wird durch einen Abstrich im Rachen-Raum getestet.

Im Labor wird zunächst eine molekularbiologische Untersuchung des Genmaterials des Virus vorgenommen. Das Ergebnis des Tests ist wird dann nach ein paar Tagen der Verdachtsperson mitgeteilt.

In der Zukunft soll es einen Schnelltest geben, der innerhalb von 20 Minuten den Test auswerten lassen soll.

Hilft es aktuell noch gegen Grippe zu impfen?

Es ist sinnvoll sich gegen Grippe impfen zu lassen, da es möglich ist, die Grippe als auch das Coronavirus gleichzeitig zu bekommen.

 

Wann ist die Corona Pandemie vorbei?

Die Pandemie kann nur durch einen geeigneten Impfstoff gestoppt werden!

Welche verschiedenen Impfungen gibt es?

Passive Impfung: In diesem Bereich werden sogenannte Immunglobuline eingesetzt. Dies sind spezielle Partikel, die an der Oberfläche des Virus andocken und diesen so unschädlich für den Menschen machen.

Die Forscher sind gerade dabei diese passive Impfung mit neutralisierenden Immunglobulinen zu testen. Diese Impfung ist besonders für medizinisches Personal oder gegebenenfalls für Personen, die sich bereits infiziert haben und einen schwereren Verlauf erleiden, sinnvoll.

Allerdings ist man bei dieser Impfung nur eine gewisse Zeit vor dem Erreger geschützt und stoppt somit auch nicht die Pandemie.

Aktive Impfung: Die Impfung wird aus einem abgeschwächten SARS-2 Erreger geformt. Dieser Erreger wird dann dem Immunsystem präsentiert, das anschließend Antikörper gegen das Virus bildet. So wird bei einem zweiten Erregerkontakt das Virus direkt abgetötet.

Dieses Prinzip wird auch bei der Immunität verfolgt. Bei einem zweiten Kontakt mit dem Virus ist der Mensch nicht mehr anfällig. Mit dieser Impfung ist es möglich eine Pandemie zu stoppen und die Menschen langfristig zu schützen.

Wie lange dauert es noch, bis es einen angemessenen Impfstoff gibt?

In den letzten Jahren wurde die Impfstoff-Entwicklung durch ein Baukastensystem vereinfacht. So ist es möglich im Labor relativ zügig einen Impfstoff zu entwickeln. Allerdings bedarf dieser Impfstoff einer ordnungsgemäßen Studie, um die Wirkung dieses Impfstoffs ausgiebig und auf Sicherheit zu testen.

Diese Studien haben eine lange Laufzeit, weswegen ein aktiver Impfstoff voraussichtlich erst zum Ende des Jahres bzw. Anfang 2021 verfügbar sein kann.

Was ist der Unterschied zwischen einer Pandemie und einer Epidemie?

Von einer Epidemie ist die Rede, wenn eine Infektionskrankheit in einem Land oder größeren Landstrich zur Massenerkrankung wird. Das kann man ab besten mit der jährlichen Grippezeit vergleichen, bei denen ca. 10 % bis 20 % erkranken. In der Regel trifft dies aber deutlich weniger Menschen.

 

Unter Pandemie versteht man eine Epidemie, die weltweit auftritt wie z.B. die spanische Grippe oder das derzeitige Coronavirus. Die Begriffe „pan“ und „demos“ stammen aus dem Griechischen und bedeuten „alles“ und „Volk“. Von Pandemien sind extrem viele Menschen betroffen und dabei gibt es keine Regel in welchen Abständen diese Pandemien eintreten.

Kann eine Labor-Untersuchung die tatsächlichen alltäglichen Gegebenheiten wiedergeben?

Der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin meint: Nein. Seine Einschätzung lautet: "Wenn man sich diese Daten in diesem Papier mal anschaut, dann ist gar nicht klar, wie viel Virus in welcher Form auf die Testoberflächen aufgetragen wurde."

Drosten vermutet, dass für den Test größere Mengen Viruslösung verwendet wurde. Im Alltag habe man es aber eher mit geringeren Mengen zu tun, beispielsweise wenn jemand genießt hat. Dann seien erst einmal nur sehr geringe Mengen des Virus auf einer Oberfläche. Selbst wenn man dort hinein fasst, verdünnt sich das Sekret auf der Haut weiter.

Somit entsteht nur eine geringe Chance, sich an Oberflächen zu infizieren. Jedoch sollte man sich trotzdem immer regelmäßig und gut die Hände waschen, denn eine Chance einer Infektion besteht immer.

Das gilt vor allem dann, wenn sich sofort nach einer Berührung einer kontaminierten Oberfläche an Mund, Auge oder Nase gefasst wird.

Helfen Handschuhe beim Einkaufen?

Auch mit Handschuhen gelten folgende Regeln: Wenn eine Fläche mit Viren berührt und anschließend mit dem Handschuh ins Gesicht gefasst wird, ist der Übertragungsweg derselbe.

Effektiver ist hier auch wieder: Regelmäßiges und intensives Händewaschen!

Das RKI geht also davon aus, dass der Hauptübertragungsweg sogenannte "Tröpfcheninfektionen" wie z.B. Husten oder Nießen sind, die bei direktem Kontakt mit einer infizierten Person entstehen.

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