Diabetologie

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Die Diabetologische Schwerpunktpraxis das Medic-Center Ziegelstein ist eine Praxis des Medic-Centers Nürnberg Schöll & Kollegen. Geleitet wird sie von Dr. med. Rolf Weißmann, Diabetologe (DDG).

"Wir helfen bei allen Fragen und Problemen rund um Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht"

sagt Dr. med. Rolf Weißmann. Ziel sei die Behandlung und Schulung von Patienten mit Diabetes, Hypertonie und Adipositas.

Unterstützt wird er von Dr. med. Christiane Schöller-Prechtel. Die Fachärztin für Innere Medizin, mit Schwerpunkt Diabetologie, Nephrologie, Hypertensiologie, Ernährungs- und Verkehrsmedizin war zuvor im Diabeteszentrum in Forchheim tätig.

Zusätzlich bieten wir in all unseren Praxen Diabetessprechstunden an.

Unsere Fachärzte für Diabetologie:




 


Zum Welt-Diabetes-Tag am 14.11.2019 haben wir unserem Geschäftsführer Herrn Schöll fünf Fragen zu diesem Thema gestellt. Er betreut schon sehr lange seine Patienten mit diabetologischen Sprechstunden in unseren Medic-Center Praxen!


Herr Schöll, was ist Diabetes?


Herr Schöll: Diabetes ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen in der ganzen Welt. Definitionsgemäß ist Diabetes eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels über die Norm. Genauer geht man von einer Erkrankung aus bei Werten nüchtern von über 125 - wobei bereits über 100 ein gewisser Graubereich besteht - oder nach dem Essen bei einem Wert von über 200. Zudem kann der Langzeitzuckerwert herangezogen werden. Hier liegt die Grenze bei einem Wert von über 6,5.

Wie kann man erkennen, dass man Diabetes hat?


Herr Schöll: Das ist ein bisschen ein Problem. Es kann eigentlich erst durch eine Untersuchung erkannt werden. So fühlt man sich bei leichten Diabetesformen zunächst gesund und man merkt gar nichts. Bei einem Verdacht müssten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Im Rahmen von einem Checkup kann dann der Blutzuckerwert durch eine Blutuntersuchung geprüft werden. Alternativ kann man eine sogenannte „Zuckerbelastung“ machen. Das ist auch eine relativ einfache Untersuchung, bei der man etwas Süßes zu trinken bekommt und dann nach einer halben, einer und zwei Stunden den Blutzucker misst und dann sieht wie der Körper darauf reagiert. Gerade bei einer familiären Belastung, weil vllt. die Eltern schon Zucker hatten, auch einen so genannten Typ-2- oder Alterszucker, ist es sinnvoll, dass man sich selber untersuchen lässt.


Das heißt es gibt Risikogruppen bzw. Auslöser?


Herr Schöll: Ja, es gibt Risikogruppen. Es gibt seltene Diabetesformen, mit einem direkten Erbgang. Meistens spielt aber – wie bei vielen Krankheiten – die Veranlagung eine Rolle. Also wenn in der Familie schon Diabetesfälle, auch ein so genannter Typ-2- oder Alterszucker, aufgetreten sind, sind Sie mehr gefährdet als andere. Hinzu kommen die üblichen Wohlstandssachen hinzu, d.h. Übergewicht, Fehlernährung und zu wenig Bewegung. Das sind dann auch die Auslöser, die die Krankheit zum Ausbruch bringen, wenn man zusätzlich eine gewisse Veranlagung dazu hat.

Was würden Sie Ihren Patienten als Tipp geben, im Umgang mit dieser Krankheit?


Herr Schöll: Als erstes muss der Patient überhaupt wissen, dass er Diabetes hat. Leider gibt es auch in Deutschland immer noch sehr viele Patienten, die gar nicht wissen, dass sie Diabettes haben und es erst durch einen Zufall bspw. durch einen Krankenhausaufnahme oder durch einen anderen Notfall entdecken oder dann tatsächlich mit einem Wert von ein paar Hundert und massiven Beschwerden in die Praxis kommen. Dann ist es eigentlich zu spät. Der Appell an die Patienten ist es, sich den Zuckerwert – ruhig auch als Routine - während eines Check-Ups messen zu lassen.


Wie lässt sich Diabetes heute behandeln?


Herr Schöll: Leider lässt es sich nicht heilen wie Infektionskrankheit oder operative Heilung. Diabetes lässt sich heute aber sehr gut behandeln bzw. einstellen. Dazu gehören einige Säulen. Als erstes gehört dazu der Patient selbst und, dass er den ärztlichen Rat annimmt. Zudem gibt es auch sehr wirksame Medikamente, die die Entwicklung des Diabetes beeinflussen. Diese haben zudem relativ wenige Nebenwirkungen und können so das Risiko von Folgeerkrankungen durch eine gute Einstellung reduzieren bzw. sogar ganz verhindern. Die Angst vor dem wohl bekanntesten Medikament Insulin ist zudem unbegründet. Der wird häufig bei Diabetes-Typ-2 erst als letzte Option eingesetzt.

Vielen Dank, Herr Schöll!




 


Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
  • intensive Betreuung rund um Diabetes
  • Schulungszentrum mit strukturierten Gruppenschulungen
  • Langzeit-Blutdruckmessung; Spezial-Gefäßsprechstunden nach Vereinbarung (Venen, Arterien, Lymphe) für alle Kassen, u. a. mit modernem Farbgefäßdoppler, Phlebologie (Gefäßmedizin)
  • Gefäßrisikomessung (sog. Intima-media-Dicke) privat bzw. als IGEL-Leistung, Gefäßsprechstunde
  • Endokrinologie (Drüsen und Hormone)
  • Nephrologie (Nieren)
  • Behandlung von Patienten mit diabetischen Fußproblemen (Fußuntersuchung)
  • Beratung und Betreuung von Schwangeren mit Diabetes (Gestationsdiabetes)
  • Ernährungsberatung für Diabetiker
  • zertifiziertes Leberfastenzentrum nach Dr. Worm
  • Laboruntersuchungen
  • ABI-Messung
  • Einstellung von Medikamenten
  • Ein- oder Umstellung von Insulin
  • Insulinpumpen
  • kontinuierliches Glukose-Monitoring mit modernsten Messverfahren, auf Wunsch mit Online-Überwachung und mobiler App
  • Behandlung aller Art von Begleiterkrankungen oder sonstiger gesundheitlicher Schäden
  • Behandlung und Betreuung von Patienten mit Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Ruhe- und Belastungs-EKG
  • Schilddrüsensonographie
  • Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • Psychologische und psychiatrische Behandlung bei depressiven Diabetespatienten

 

SCHULUNGEN

In der Gruppe:

Der Umgang mit neuen Maßnahmen, wie z.B. Insulinspritzen, Umstellung der Ernährung oder ein vermehrtes bewegungsorientiertes Verhalten fällt im Kontakt mit anderen Betroffenen leichter. Die informativen Lerninhalte werden gemeinsam erarbeitet.

Einzelberatung:

Zum Teil ist die Einzelberatung durch ausgebildete Fachkräfte, wie Diabetes-Berater/Innen oder Diabetes-Assistent/Innen unumgänglich, um individuell auftretende Fragen oder Probleme zu lösen.

Die Schulungen sind strukturiert:

Wir haben für Sie umfangreiche und interessante Lehr- und Stundenpläne vorbereitet. Die Lernziele sind formuliert, zu jedem Unterrichtsinhalt bestehen sogenannte Curricula. Hierzu gehört zum Beispiel auch die Verwendung von vorbereitetem Schulungsmaterial.

Die Schulungen können beinhalten:

  • Diabetes-Schulungen nach neuesten wissenschaftlichen Standards, die von allen Kassen anerkannt werden, für Patienten und Angehörige mit und ohne Insulin
  • Hypertonie- Schulungen für Patienten und Angehörige bei DMP Diabetes und KHK
  • Asthma-/COPD-Schulungen, insbesondere die Erklärung der fachgerechten Anwendung der Inhalationssysteme
  • Nordic-Walking
  • Gewichtsreduktionsprogramm


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WISSEN SIE, OB SIE DIABETES HABEN?

Über acht Millionen Deutsche leben mit „Zucker“, etwa zwei Millionen wissen davon nichts. Denn der Diabetes tut nicht weh.
Es gibt Symptome, die man gar nicht damit in Verbindung bringt:

  • Übermäßiger Durst (Polydipsie)
  • Übermäßiges Wasserlassen (Polyurie)
  • Sehstörungen
  • Kribbelparästhesien der Beine (wie wenn Ameisen darauf laufen)
  • Schmerzen der Füße
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Gewichtsabnahme

Oder ist Diabetes bereits in der Familie bekannt?

Dann kommen Sie zu einer Untersuchung in Ihr Medic-Center und verschaffen Sie sich Gewissheit.



 


Alle Informationen zu unseren Diabetes Schwerpunktpraxen und unseren Leistungen finden Sie auch hier in diesem PDF-Flyer.





Diabetes mellitus - jetzt handeln!

Diabetes mellitus - wir kennen diese Krankheit auch unter ihrem landläufigen Namen "Zuckerkrankheit". Diese dauerhafte (chronische) Störung des Stoffwechsels, gepaart mit einem zu hohen Blutzuckerspiegel, ist in unseren Breitengrade mittlerweile als "Volkskrankheit" bekannt, mit mehr als fünf Millionen betroffenen Menschen in Deutschland.

Leider ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel nicht spürbar und der Diabetes Mellitus zudem Ursache zahlreicher Folgeschäden an Organen und dem gesamten Organsystem. Was Sie dagegen tun oder wie sie diese hinauszögern können, dabei helfen wir Ihnen gerne.

Kommen Sie in unsere Diabetes-Sprechstunde nach Ziegelstein. Ich bin Internistin, Nephrologin, Diabetologin (DDG und BLÄK), als auch Ernährungsmedizinerin. Gerne erstelle ich mit Ihnen einen ganzheitliche, auf Sie zugeschnittene Behandlung.

Ihre Dr. med. Christiane Schöller-Prechtel