Zeckenimpfung

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Wussten Sie, dass eine Zecke bis zu zehn Jahre alt werden kann und das mit nur einer Blutmahlzeit?

Die Zecke ist ein weltweit verbreiteter Parasit, der sich vom menschlichen als auch von tierischem Blut ernährt.

Meist befindet sich die Zecke an Gräsern, Sträuchern oder im Unterholz. Im Extremfall hängen sie bis zu 15 Tage an ihrem Wirt und trinken dessen Blut.

Der Blutverlust ist dabei in der Regel nicht das Problem. Ist die Zecke jedoch mit Krankheitserregern infiziert, kann ein harmloser Zeckenstich zur Gefahr für Mensch und Tier werden. Dabei gelangen die Krankheitserreger aus dem Speichel der Zecke über den Stechapparat in den Körper des Blutwirts.

Eine Infektion mit dem FSME Virus kann die Folge sein. Eine Übertragung erfolgt meist im Frühjahr und im Sommer. Risikogebiete hierfür sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.

Nach einigen Wochen können Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, ähnlich einer Sommergrippe, auftreten. In den meisten Fällen ist die Krankheit damit überstanden.

Bei einem Teil der Infizierten befällt der FSME Virus aber das zentrale Nervensystem, also Gehirn oder Rückenmark.

Neurologische Ausfälle, wie Lähmungserscheinungen von Armen und Beinen, Bewusstseins-, Sprach- und Schluckstörungen sowie psychische Veränderungen sind bei schwerwiegenden Verläufen zu beobachten und führen bei jedem zweiten Patienten zu lebenslangen Einschränkungen und bei jedem dritten Patienten sogar zum Tod.

Da es keine ursächliche Therapie gibt, ist die richtige Vorsorge umso wichtiger!

Lassen Sie sich jetzt in einer Ihrer Medic-Center-Praxen ganz in Ihrer Nähe impfen - und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mitzubringen.